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Nova
Friburgoliegt
in der Serra Fluminense in ca. 850 Metern Hoehe und hat rund 180.000
Einwohner 1819 nahmen 140 Luzernerinnen und Luzerner an einer vom Kanton Freiburg initiierten Aktion teil, wanderten nach Brasilien aus und gründeten die Stadt Nova Friburgo. Die Luzerner Kantonsbehörden beteiligten sich an der Organisation. Zudem erhielten die Auswandernden meist eine finanzielle Unterstützung. Allerdings mussten sie mit der Auswanderung auch auf ihr bisheriges Bürgerrecht verzichten. Insgesamt nahmen 2006 Schweizer teil (aus Fribourg 830, Bern 500, Wallis 160, Aargau 143, Luzern 140, 5 weitere Kantone).Sie verliess Luzern am 12. Juli 1819, ging nach Basel und fuhr dann auf dem Rhein nach Holland. Begleitet wurde sie dabei von dem von der Regierung eingesetzten Kommissar Kaspar Theiler aus Luzern. Diese erste Reiseetappe scheint nicht optimal vorbereitet gewesen zu sein, es gab Verspätungen, die Einschiffung verzögerte sich. Die ersten der 8 Schiffe liefen am 11. September aus, das Schiff "Heureux Voyage" mit 442 Kolonisten aus dem Wallis, Luzern, Solothurn und Schwyz startete erst am 10. Oktober 1819 in Texel und benötigte für die Überfahrt nach Rio de Janeiro 69 Tage. Nova Friburgo wurde 1820 gegründet, nachdem König João VI. im Jahre 1818 Schweizer Immigranten aus Freiburg (Fribourg) erlaubt hatte, nach Brasilien einzuwandern. Die Einwanderer gaben ihrer Stadt den Namen São João Batista de Nova Friburgo. Nach ihrer Gründung wuchs die Stadt durch Einwanderung, vor allem aus Deutschland, aber auch vielen anderen Gegenden der Welt, schnell an. Sie entwickelte sich dank des guten Klimas zu einem wohlhabenden Landwirtschaftszentrum.Neben dem aufstrebenden Tourismus ist Nova Friburgo nach wie vor ein Landwirtschaftszentrum. In der Umgebung wird vor allem Gemüse angebaut und Viehzucht betrieben, speziell die Truthahnzucht. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist die Textilindustrie, vor allem gibt es zahlreiche Fabriken, die Unterwäsche herstellen. Vor allem die Eingemeindungen Muri, Lumiar und São Pedro da Serra sind weitgehend im europaeischen Alpenstil erbaut mit bunten Gaerten |
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